Wildniswanderung zum Großen Oelberg

Im Rahmenprogramm der Sonderausstellung „Im Wald“ des Siebengebirgsmuseums Königswinter mit dem neuen Revierförster Marc Redemann durch das Wildnisgebiet (in der Karte dunkelgrün) um den Großen Oelberg.

Gemeine Fichten – die will hier keiner mehr haben.

Der – eigentlich nicht zugängliche – ehemalige Basalt-Steinbruch am Ölberg, der jetzt vom VVS regelmäßig entbuscht wird, auf dass sich Eidechsen (1 oder 2 Arten) und Schlangen (2) tummeln mögen …

… und in diesem Teich vier Molcharten: ein „Hotspot“ der Artenvielfalt, wo der Vegetation energisch Einhalt geboten wird – das Gegenteil von Prozessschutz übrigens.

Buchen, wie sie im Buche stehen … seit rund 200 Jahren und auf historischen Forstkarten noch genau verzeichnet: Jetzt dürfen sie weiter wachsen.

Feister Zunderschwamm auf einer alten Buche …

… und ein jüngerer Bestand, bei dem jedes Jahr die Eckern mit Netzen gefangen werden, um ihn Baumschulen neue Bäume zu züchten. Wer übrigens noch etwas weiter wandern will:

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Scheinbar nichts … aus China … in Bochum

Die Ausstellung „scheinbar : nichts – Bildwelten von QIU SHIHUA im Dialog“ im Museum unter Tage in Bochum macht es einem mit den Werken des chinesischen Ausnahme-Künstlers wirklich nicht leicht …

… weshalb es seitens des Museums explizit gewünscht ist, die Bilder (alle „ohne Titel“) zu fotografieren und im Kontrast zu verstärken (was die Kuratoren auch selber taten, um bei der Hängung oben und unten zu finden). Darauf unvorbereitet nur auf ein olles Handy zugreifen könnend, ein paar Experimente:

Dreimal das Original und mit IrfanView erheblich aufgesteiltes Gamma – im dritten Fall wurde leider die Granulation der Leinwand mindestens so verstärkt wie das Motiv. Für das Auge war dieses Bild auch frappierend: Direkt davor stehend, ist fast nur die Leinwand-Struktur wahrzunehmen, aus größerer Distanz dagegen die Landschaft mit Sonne – sogar besser als in der Bildverarbeitung hier …

Bei machen – späten und besonders großen – Werken Qiu Shihuas ist das Motiv bei extremem Schrägblick direkt erkennbar (oben und unten: Rohbilder), während es von vorn viel kontrastärmer erscheint und nur mit Kontraststeigerung dasselbe erkennen lässt. An einem Bild allerdings biss sich jeder Trick die Zähne aus, auch extreme Kontraststeigerung (Mitte) – erst energische Bearbeitung eines Pressefotos davon (unten) lässt erkennen, um was es geht: