Ab dem 31. März 2020

Di, 31. März: Nach neun nutzbaren Tagen und einem wolkigen wieder brillant klar -> der Sonnenuntergang, jeweils drei Starlinks des Februar-Stars in der Nähe des Mondes (freihändig mit f/2.8, 1 Sek. mit ISO 3200 und 1/2 Sek. mit ISO 6400), derselbe und die Venus noch näher bei den Plejaden (von einer Mauer, 1 Sek. mit f/2.8 und ISO 6400).

Mi, 1. April: ein Sonnenuntergang diesmal über einer Wolkenkante mit viel Grün, zwischen Aldebaran und Venus die ISS bei ihrem letzten hohen Überflug einer europäischen Abendsichtbarkeit, der Mond im 1. Viertel und die Venus noch näher bei den Plejaden – größere Bilder unten in diesem Album und in diesem Posting.

Do, 2. April: fast eine halbe Stunde nach Mitternacht (Sommerzeit) stehen die Venus und die Plejaden immer noch knapp über dem Bochumer Horizont!

17. bis 29. März 2020 (viel Sonne, Mond & Venus)

Di, 17. März: Große Abend-Show über Bochum (oben mit Handy, dann zwei mit ‚richtiger‘ Kamera; mehr in diesem Album) – die wurde z.B. auch hier, hier, hier, hier und hier verewigt.

Do, 19. März: eine KI, die Probleme mit Cat Content hat … aber auch mit manch anderem Motiv.

Sa, 21. März: Sonnenuntergang vom Balkon (mehr Bilder im Album) – der Punkt saust jetzt nach rechts verglichen mit fünf Tagen vorher (ganz unten).

So, 22. März: ein kleiner Waldspaziergang bei Vormholz – mehr Bilder hier und noch mehr hier.

Und der Sonnenuntergang ist in nur einem Tag schon wieder weiter nach rechts gerutscht (wobei der Aufnahme-Standort ein paar Meter weiter links war).

Die Venus funktioniert auch noch – es gibt ja kein Kontaktverbot mit dem Kosmos! Und nochmal die Venus über Bochum später.

Mo, 23. März: und wieder ein Stückchen weiter – alles größer im Album … und didaktisch bestens geeignet.

Di, 24. März: Heute mal mit Wolkenverzierung … und schon hinter dem Strommast angekommen …

Mi, 25. März: … und den Mast hinauf geklettert: Im Album wieder reichlich große Bilder.

Die ganz junge Mondsichel, zu 1.75% beleuchtet und in 15° Abstand von der Sonne 33 Stunden nach Neumond, am frühen Abend, dazwischen die Venus in der Dämmerung. Mondbilder hier von 19:27½ MEZ (Mondhöhe 3.8°, Sonnendepression 6.1°) und 19:48 MEZ (Mondhöhe 0.7°, Sonnendepression 9.2°), auf den Twitter-Bildern und auf Facebook auch noch um 19:26 MEZ (4.0°/5.9°) und 19:29 MEZ (3.6°/6.3°).

Do, 26. März: Ein dritter Tag mit Mast, dank wolkenlosen aber dunstigen Himmels kein Problem (und ein Tripel für eine Demonstration der Nordbewegung der Sonne [mehr, mehr, mehr und mehr] schaffend) – gefolgt von einem besonders roten Untergang.

Später Mond mit Erdschein – wegen des Dunstes nicht besonders hell – und Venus: viele große Bilder im Album!

Fr, 27. März: Ein wegen Sahara-Staubs besonders geröteter Sonnenuntergang, was ein zweites Triptychon ermöglichte (mehr). Danach nochmal der Erdschein, während sich der Mond der Venus nähert.

Sa, 28. März: Der Staub war wieder weg, die Sonne zu grell, und die Mast-Spitze hat sie auch verpasst (aber für eine komplette Fünfer-Serie hat’s gelangt) – und danach ein überraschend auffälliger grüner Rand der Sonne im Untergang. Und der Mond neben der Venus: Bilder wieder im bekannten Album …

in welchem oben auch die Konstellation Mond/Erdschein + Venus + Plejaden und mehr tief am Himmel über Bochum später am Abend reichlich vorhanden ist (mehr und mehr).

So, 29. März: Nach 8 klaren Tagen war der Sonnenuntergang erstmals clouded out – aber am Abend wieder sehr klare Sicht auf den Mond (jetzt bei den Hyaden) und Venus (näher an den Plejaden) – mehr natürlich wieder im nunmehr kompletten Album, ganz oben, und hier, hier und hier.

Vorfrühling am Kemnader See und manches mehr

Sa, 7. März: ein Falcon/Dragon-Start in drei ungewöhnlichen Bildern – letzteres gibt’s auch in Bewegung.

Ein Astronaut namens Maurer? Kennen wir nicht, das muss der von dem anderen Beitrag sein … 😉

Und nochmal Fernsehen heute … aber vor genau 50 Jahren, als das US-Fernsehen eine totale SoFi live zu übertragen versuchte: Das ging zwar ziemlich schief, aber die Sendung war gut durchdacht – inklusive eines Maya-Mythos von Riesen-Ameisen, die SoFis verursachen und abgeschossen werden müssen.

So, 8. März: ZeeOne zeigt den äußerst bemerkenswerten Bollywood-Blockbuster „PK“. Leider: „A bad trailer for a mindblowing movie!“

Mo, 9. März: Und Colossal auf RTL II fällt auch völlig aus dem Rahmen …

Der farbenfrohe Bahnhof von Wuppertal-Barmen. Und dann noch eine erstaunliche Erfahrung gegen 22:15 MEZ in Niedersprockhövel: wohl COVID-19-bedingt nicht nur niemand weit und breit sondern auch totale Stille, nur der fahle Supermond über der Kirche

Sa, 14. März: virtuelle Teilnahme am AKM-Seminar – wo es u.a. ein besseres Streufeld zum „Flensburg“, Erfahrungen mit den Quadrantiden 2020 und eine Meteor-Vorschau 2020 gab.

Und hoch über Witten die sehr helle Venus … so friedlich

… während man beim beim Maschinchen Buntes kreativ geworden ist.

So, 15. März: Vorfrühlings-Erwachen am Kemnader See – auch Alben mit 17 und 29 Bildern.

Mo, 16. März: eine Botschaft von jenem ständig den Planeten umrundenden amerikanischen Rentner, den wir vor drei Jahren zufällig bei einem Autovermieter in Argentinien kennenlernten – der ist jetzt vermutlich in der besten Gegend auf dem Globus. Und zwei tierische Funde hier und hier.

Nudel-Krise in einem Supermarkt in Herbede (aber anderswo ist’s wüster) …

… und die Sonne macht sich vom Acker – mehr unten in diesem Album.

29. Januar bis 6. März 2020

Mi, 29. Januar: End-Slide eines Vortrags des Raumfahrt-Theologen Michael Waltemathe von der RUB …

So, 2. Februar: Ein 33½ Jahre altes Foto von mir taucht auf … an den Transfer von Soyuz T-15 am Himmel nach der Rettung vom Salut 7 konnte ich mich noch gut erinnern, an diese Veröffentlichung hingegen überhaupt nicht.

Und dann hat sich einer an die Analyse gemacht …

… und sie nachgebessert, nachdem mein damaliger Standort ungefähr bekannt war.

Mo, 3. Februar: Auf dem deutschen Nachrichtensender „Welt“ läuft „Feuer auf der Mir“ aus der 2015-er Serie „Secret Space Escapes“ des „Discovery Channel“ – der die Anwesenheit des deutschen Kosmonauten Ewald an Bord während des Zwischenfalls konsequent verschweigt und bei 7:00 nur die Ankunft zweier weiterer Russen erwähnt, mit denen er angekommen war. Wie damit die Besatzung von vorher drei (zwei anderen Russen und einem Amerikaner) auf sechs gestigen ist, was der Kommentar korrekt benennt, das soll der Zuschauer wohl selber heraus finden. Auch in der deutschen Fassung wurde der ‚Verlust‘ von Ewald nicht korrigiert. (Dafür fehlen im Mir-Artikel der deutschen Wikipedia während des Feuers zwei Russen und der Amerikaner: Raumfahrtgeschichte ist offenbar schwierig …)

Fr, 7. Februar: Überraschende Sichtung des Merkur während der 1. Abendsichtbarkeit 2020 vom Balkon – sehr hell durch ferne Nadelbäume hindurch. Bleibt wetterhalber auch die einzige …

So, 9. Februar: live aus dem Bochumer Lagezentrum zum Sturm Sabine.

Mi, 12. Februar: Auftritt von Matthias Maurer in Köln, der auch hier diskutiert wird und von dem es größere Bilder in diesem Album gibt.

Fr, 14. bis So, 16. Februar: Bei den Sternstunden in Rothenfels gibt es jede Menge angewandte Spektroskopie – viel mehr Bilder in diesem Album und hier. Und in in SONNE 41 auf den Seiten 7 und 28 spektroskopische Experimente von mir … aus dem Jahr 1986.

Mi, 26. Februar: ein Vortrag über SpektrRG & eROSITA im PlaBO – ein paar Bilder wiederum in diesem Album.

Sa, 29. Februar: Bei der Schallwellen-Verleihung in der Rohrmeisterei Schwerte (nebst dessen wilder Fassadenbeleuchtung), zu sehen Améthyste (am Theremin brillant) & Gunnar Spardel – mehr Bilder im Album und Schallproben von diesem Gig und dem davor hier und hier.

Di, 3. März: Morgens die überraschende Beobachtung eines gewaltigen Flares eines COSMO-SkyMed-Satelliten, der quer über den Himmel zog.

Und Abends Galaxis Vocalis unter der Galaxis …

Astrobiologie im Dreier-Pack

Mi, 15. und Do, 16. Januar: Beim Bad Honnefer Winterseminar zum Ursprung des Lebens – in diesem Thread (wegen einer Fehlfunktion von Twitter den Tweet erneut anklicken!) wurden die besuchten Vorträge live dokumentiert. Zum Stammbaum des Lebens auch diese PM und dieser Artikel sowie weitere aktuell Ideen zur Biogenese hier und hier, ein Video zum 175-jährigen des Gastgebers DPG – und unten in diesem Album viele Bilder in groß. Weiter mit der Astrobiologie geht’sunten auf dieser Seite!

Di, 21. Januar: Kölner Ansichten im Abendlicht.

Die erste Beobachtung der dritten Starlink-Kette unter ‚idealen‘ Bedingungen.

Sa, 25. Januar: Experimente zur Lichtkurve von Beteigeuze werden sogleich in Japan nacherzählt …

In einer neuen finnischen Polarlicht-Doku auf Arte besonders interessant – im Hinblick auf den praktischen Nutzen für Polarlichtjäger – der Vlasiator von Minna Palmroth, zu dem ich auf die Schnelle dessen Homepage, ein Paper und einen Press Release fand. Aber wie sie ja sagte, die Weltraum-Wettervorhersage ist heute da, wo die irdische Wettervorhersage vor einem halben Jahrhundert war (diesen Spruch hörte ich über die Jahre schon öfters, da tut sich wohl wenig): Von einem System, das mir für eine gegebene Nacht die Uhrzeiten und Stärken der Substürme über meinem Standort vorhersagt. dürften wir noch weit entfernt sein …

Mo, 27. und Di, 28. Januar: zwei astrobiologische Vorträge von Kristina Beblo-Vranesevic in der VSB Bonn bzw. Lydia Baumann bei SitP Köln – mehr in Threads zu Bonn und der Anreise und dem Vortrag in Köln und große Bilder oben in diesem Album:

30. Dezember 2019 bis 12. Januar 2020

Mo, 30. Dezember: Erste abendliche Beobachtung der 2. Starlink-Kette, die vom Parkplatz des Planetariums Bochum aus mit bloßem Auge sichtbar war – aber man musste (unter urbanem Himmel halt) schon genau hin schauen. Na dann … Hello 2020 in der Kuppel:

Mi, 1. Januar: Das Planetarium hat die Marke von 300’000 Besuchern geknackt im vergangenen Jahr, was später auch hier verkündet und in der Folge hier erwähnt wird. Darauf ein Feuerwerk:

Abends erneut eine Beobachtung der 2. Starlinks, diesmal vom Balkon in Witten-Herbede: Sie waren so hell wie der viert- und fünfthellste Stern im Schwan (und leicht mit dem bloßen Auge zu sehen) – in einer Distanz, die der späteren Flughöhe entsprechen dürfte …

Fr, 10. Januar: Während des 77. Planetenseminars in Bonn reißen kurz vor dem Maximum der Halbschatten-Mondfinsternis die Wolken ein wenig auf, so dass erst schemenhaft und für Sekunden ziemlich klar (3. Bild) die Eindunklung am Mondrand zu sehen ist! (Und selbst sowas überfordert Volk wie Medien offensichtlich …)

Intervall 14. bis 20. Dezember 2019

Sa, 14. Dezember: Abschluss des „Apollo-Jahres“ in Bochum bei Saturday Morning Physics.

Mo, 16. Dezember: Wiederum in der RUB im Physikalischen Kolloquium Andrey Surzhykov von der PTB Braunschweig mit „Ade, Basiseinheiten – willkommen, Naturkonstanten!“

Di, 17. Dezember: Zu Ehren Beethovens Lichtskulpturen über Bonn verteilt – mehr Bilder hier. Und danach mal wieder Astronomy on Tap:

Und drei Tage später noch ein stellarer Donut, gefunden am Bochumer Bahnhof:

AOT Bonn, Starlinks über Witten, Raumfahrt-Kolloquium in AC etc.

Di, 26. November: Beim 13. Astronomy on Tap Bonn gibt’s auch ein bemerkenswertes ISS-Video von 2013 zu sehen – Hadfield und der nasse Lappen …

… und in Köln der Dom vom speziellen Platz (ganz unten) mal mit Panorama-Funktion, die sich wegen schräg nach oben gerichteter Kamera den Wolf stitcht.

Fr, 29. November: Erstaunlich – in einem Artikel im Lokalst-Teil Bochum Nord/Mitte der WAZ taucht einfach so der Begriff „Lichtverschmutzung“ auf, ohne Anführungszeichen.


Grandioser Gig von KLAATXT im Maschinchen Buntes (mit exzellenter Soundanlage) in Witten.

Sa, 30. November: auf dem HATT Nr. 24.

Mond mit Venus über Bochum – von den anderen Objekten war der Jupiter mit bloßem Auge gerade eben zu sehen, der Saturn bei diesem Dämmerungsgrad noch nicht.

Mo, 2. Dezember: In Die Wissens-Macher plaudert die freie investigative Medizin-Journalistin Martina Keller aus dem Nähkästchen, etwa über einen Einsatz in der Ukraine.

Di, 3. Dezember: Im Planetarium The Influencer, ein bemerkenswertes Theaterstück mit nunmehr vollem Fulldome-Einsatz – in dieser raumgreifenden Form eine Premiere (der Teaser auf DIVE verwirrte eher, jetzt ist’s eine schlüssige Dystopie).

Mi, 4. Dezember: Ebenso beeindruckender wie schockierender Überflug der zweiten Starlink-Satelliten-Kette über Witten-Herbede zwischen 6:00 und 6:25 MEZ – erst im Minuten-, dann Sekunden-Takt erschienen sie zwischen Polarstern und Großem Wagen (aus dem Erdschatten), dessen Kastensterne sie in deren Nähe etwas an Helligkeit übertrafen, womit sie eher 1. als 2. Größe hatten. Typischerweise 7 bis 10 waren jeweils gleichzeitig als Kette über den Himmel ziehend zu sehen, in wechselnder Formation mit manchmal gegenseitigen Überholungen, da wegen leicht unterschiedlicher Bahnhöhen etwas verschieden schnell unterwegs: ein Spektakel, das so im Dezember und drei Wochen nach dem Start basierend auf den Mai-Erfahrungen wahrlich nicht zu erwarten gewesen war.

Als Bonus danach Morgennebel und -rot über der RUB … während es in der alten Heimat zur Sache geht: Königswinter gehört jetzt zun neuen „Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land“ (aber erstmal nur östlich der A 3).

Do, 5. Dezember: Da das Wetter gehalten hat, noch einmal ein Blick auf die Starlink-Kette, jetzt eine Dreiviertelstunde später. Auch wenn es schon dämmerte (Sonnendepression ca. 14 bis 12 Grad), waren vor allem zwischen 6:40 und 6:50 MEZ allein etwa 40 der Satelliten sehr auffällig, wie sie zwischen den Zwillingen und dem Fuhrmann aus dem Erdschatten auftauchten, manchmal alle paar Sekunden, und fast senkrecht aufstiegen – gelegentlich in engeren Gruppen von 4-5, sonst eher wie Perlen an einer Schnur. Helligkeit typischerweise zwischen Castor und Menkalinan, also 1.5 bis 2.0 mag.

Auf dem 32. Raumfahrt-Kolloquium an der FH Aachen, bei dem es diesmal um Asteroiden: Wissenschaft – Missionen – Gefahren geht: allerlei Tweets während des Geschehens. Und gleich mal die aktuelle NEO-Statistik von Gerhard Drolshagen (Oldenburg)

Was wir über den Asteroiden Ryugu durch Hayabusa 2 und MASCOT gelernt haben: Er ähnelt kohligen Chondriten vom CM-Typ oder den Tagish Lake-Meteoriten. Jetzt wurden mit dem Flight Spare der MASCOT-Kamera zum Vergleich Meteoriten abgelichtet, Allende scheint am besten zu passen. Gisela Pösges vom Geopark Ries zeigte in Sachen Impaktkrater bemerkenswerte TanDEM-X-Bilder, die auch als Buch erscheinen sollen.

Rüdiger Jehn vom NEO Coordination Centre der ESA über das Flyeye-Teleskop der ESA, nach dem längerem Ärger mit der Entwicklung der Kamera wohl bald in Italien getestet werden kann, bevor es in Sizilien (und später ein zweites Chile) alle zwei Nächte den gesamten sichtbaren Himmel bis 21.6 mag. abscannen soll. Man rechnet mit ~3 Mini-NEOs pro Jahr, die vor ihrem Airburst entdeckt werden, allerdings mit Vorwarnzeit < 24 Stunden; die Methodik soll unabhängig mit einem kleinen Teleskop in Chile getestet werden. Auch die erfolgreiche Entwarnung für 2006 QV89 war ein Thema.

Und warum ein Impaktor heute als beste Methode gesehen wird, um einen Asteroiden auf Erdkurs abzulenken: Wenn man ihn früh genug entdeckt (das ist entscheidend), kann schon eine einzige per Sonnensegel auf idealem Wege auf ihn geworfene Masse genügen, um die Bahn hinreichend zu verändern. Ist die Zeit allerdings zu knapp, müsste man wohl doch nuklear …

So, 8. Dezember: ein weitererer Versuch mit einem Dom-Panorama (siehe 26. November), diesmal am Tage – na ja, quasi bei Sonnenuntergang im Gegenlicht …

DIVE Immersive Arts Festival und mehr

Fr, 15. November: „We need every […] amateur […] astronomer looking for debris that could be a problem“ – ein selten gehörter Satz (0:41-50) in einem unterirdischen SF-Disaster-Film, aber Quantum Apocalypse, heute auf Tele 5, macht’s möglich

Sa, 16. November: Bei Saturday Morning Physics in Bochum gibt’s eine andere als die übliche NYT-Schlagzeile …

… und Eduardo Ros kündigt das EHT-Bild von Sgr A* für die nächsten Monate an.

So, 17. November: Natürlich haben solch eine Momentaufnahme und Iowa im Besonderen im Gesamtbild in Zeit und Raum keine (?) Bedeutung … aber wenn Buttigieg erst POTUS ist, dann kann ich sagen, ich hab es ein Jahr vorher schon gewusst! 😉

Di, 19. November: Eine Blue-Square-Veranstaltung hat mit dem Titel „Schulbuchmythen unter der Lupe: Hielten die Menschen im Mittelalter wirklich die Erde für eine Scheibe?“ wie dem Abstract so gut wie nichts zu tun, ist aber doch ganz unterhaltsam – v.a. der Philosoph, der die existierenden Schulbücher durchweg für völlig abseitig erklärt.

Buchvorstellungen bei Janssen – und im Regal überraschend bereits eine deutsche Version des Lonely Planet „Dark Skies: A Practical Guide to Astrotourism“ entdeckt.

Do, 21. November: Eröffnung des ersten DIVE Festivals in Bochum (Vorschau-Berichte hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier sowie Radio-Beiträge hier und hier und ein TV-Bericht) mit einem hochinteressanten Vortrag in der Zeche 1 von Thomas Oberender über das Wesen der Immersion, …

… der anschließend im Planetarium Ausschnitte aus „Lost“ und „Hemispheres“ zu sehen bekam – Bild vom Festival von allen Tagen in diesem Album.

Fr, 22. November: Bunt strahlt das Planetarium jetzt

… wo es im Rahmen des Festivals einen Vortrag über die Faszination Raumklang …

… und sieben Full-Dome-Shows und Performances (bis 0:40 MEZ) gibt: hier eine überraschend hinter der Kuppel erschienene Geigerin in „Dunkler Wald“ (Florian Hartlieb), ein Visual aus „Insomnia“ (Kai Schumacher) – und Chikashi Miyama mit seinem Datenhandschuh in Action bei „Trajectories“. Dieser Artikel fasst den Abend ganz gut zusammen.

Sa, 23. November: Brennende Mülltonne in der Küppersstraße morgens um 1:30 Uhr … aber die Polizei rückte bereits an.

Eine lebendige Podiumsdiskussion im Schauspielhaus, gefolgt von der – unfotografierbaren – Premiere von Waveform-X im Oval Office-Keller am letzten richtigen Festival-Tag (die kuriose Sensefactory wurde am Folgetag nachgeholt).

Wiederum im Planetarium ein Vortrag zu Geschichte und Wesen desselben von Hans-Christian von Herrmann

… und erneut 4 1/2 Stunden Show, u.a. mit einem Chordeograph, den das Publikum ‚bedienen‘ konnte, und einem spazialisierten Schlagzeug (und beim 3. Mal führte Lost tatsächlich zu psychedelischen Halluzinationen): im Album aller Tage nunmehr über 100 Bilder – und während hier einer nichts Neues mitbekam (v.a. weil er offenkundig den ersten Abend verpasste), bringen es dieser Artikel und dieser Radio-Beitrag sowie dieser (vergängliche) TV-Beitrag auf den Punkt.