Romanischer Fünfkampf (mit Zugaben) … in Köln

Wanderung zu fünf der 12 großen romanischen Kirchen in Köln: Außenansichten der inzwischen museal genutzten St. Cäcilien.

Ebenfalls gerade nicht zugänglich: das Hauptschiff von St. Georg, wohl aber die vielen Votivtafeln. Der kritische Geist vermisst zur Bewertung indes die Kontrollgruppe: jene Gebete, die keine Wirkung zeigten …

Acht Jahre später immer noch eine klaffende Wunde im Süden Kölns …

St. Severin, die südlichste der zwölf – und wieder kein Hineinkommen.

Zugabe: St. Maria vom Frieden, aus dem 17. Jh. Aber … auch wieder zu.

Endlich der Durchbruch – in St. Pantaleon! Mit überraschender Kosmologie inside: in Gestalt eines Leporellos einer 4. Klasse, die sich anhand vom „Buch vom Anfang von allem“ abgemüht hatte, den Mythos und die Realität unter einen Hut zu bringen. Im selben Raum präsent auch das Opus Dei …

Ebenfalls Einlass in St. Aposteln (mit Adenauer davor und Mond darüber)!

Noch ein Bonus zum Schluss – das Rubensbild in St. Peter, die mit St. Cäcilien (unten) eine Doppelkirche bildet:

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Alte Kometen im Bochumer Planetarium

Die Beobachtungsbücher von Julius Schmidt aus der Mitte des 19. Jh. sind seit heute im Bochumer Planetarium ausgestellt – s.a. hier, hier und hier zur bewegten Vita des Astronomen und hier und hier zu einer früheren Ausstellung. Dazu gibt es in Bochum noch allerlei Repros wunderlicher Kometen aus der Kunstgeschichte sowie Ergebnisse einer mehrmonatigen (!) Bochumer Halley-Expedition nach Chile von 1986, u.a. dieses Weitwinkelbild vom März:

Und noch die ‚Kuratoren‘ R.-J. Dettmar aus Bochum und M. Geffert aus Bonn – ersterer hielt dann noch einen 2-Stunden-Vortrag über Leben & Werk von Charles Messier, mit Fulldome-Einblendungen etwa von Komet Lovejoy über dem Paranal oder Ausschnitten aus den „Wundern des Kosmos“:

March for Science & Yuri’s Night

Erst in Bonn beim March for Science, wovon es 120 Fotos hier gibt – dann in Köln bei der Yuri’s Night im Odysseum:

Bei der abschließenden Diskussion erzählte Reinhold Ewald, dass 2028 das ‚Verfallsdatum‘ der ersten ISS-Komponenten erreicht sei und man sich ab 2024 auch eine ganz neue Nutzung der Station vorstellen könne. Und eine der „Astronautinnen“, Insa Thiele-Eich, erwähnte, dass das umstrittene Projekt seit dem 19.4. eine GmbH unabhängig von HE Space und reichlich klamm sei, man aber um den kommenden Jahreswechsel klarer sehen werde, wo es lang ginge. Und ließ die Bemerkung fallen, eine DLR-Psychologin habe erzählt, unter den Damen sei es während des Auswahlprozesses „harmonischer“ zugegangen als unter den 2009-er ESA-Astronauten, wo es Machtspielchen im Hintergrund gegeben habe:

Premiere(n) meiner „Wunder“ – auch im TV

Das neue Programm im Planetarium in Bochum aus meiner Feder hat Premiere – und bei der ersten Aufführung um 11:30 Uhr sind zufällig drei Schulklassen präsent, die vom Hattinger Fernsehen ausgiebig befragt werden:

Und das ist der Beitrag daraus (den sogar Zeiss bemerkenswert findet):

Zur Abend-Premieren-Feier kam dann die WDR-Lokalzeit, gleich mit kleinem Ü-Wagen (wobei dieser Beitrag heraus kam; viel später erschien dann noch das hier):