Senja (Tag 4): Mond auf flacher Bahn

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Der Blick von „meinem“ Balkon, unten zwei geAutoStitchte Panoramen, quer- und (aus 7 WW-Bildern) hochkant. Die bereits substanzielle Mondsichel ließ sich vom Mittagessen an viele Stunden lang beim nur gemächlich Höhe verlieren beobachten – und der „endlich“ mal polarlichtfreie Himmel lud auch zu Fotoexperimenten an Lovejoy ein, der bereits im WW-Bild klar zu erkennen ist:

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Zu guter Letzt dann doch noch eine schwache Abschieds-Aurora-Show: erst ein grüner Bogen fast ohne Struktur quer über den Himmel (der Lovejoy während der letzten – später wie hier zu stackenden – Aufnahmen nur haarscharf verfehlte), später ein hier ganz unten von anderen eingefangener Ausbruch, ansonsten noch schwächere Vorhänge und in der Nacht nur ein sehr mattes Band tief im Norden:

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Senja (Tag 3, Teil 3): … schon wieder Polarlicht – und am Schluss das beste überhaupt

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Diesmal eins von der ruhigen Sorte, am Anfang immerhin als heller breiter strukturierter Bogen von NW nach SO quer durch den Zenit. Diesmal von der Mole neben der Unterkunft aus beobachtet, inzwischen auch populär geworden. Dann zerfasert und verblasst – später nur noch (viele) isolierte schwache Felder, während sich das grüne Hauptband wieder nach Norden zurückgezogen hat. Aber bei einer letzten Kontrolle um 2 Uhr Nachts tut sich immer noch was – gerade genug, um doch noch mal die Kamera zu holen:

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Zwar sind die Polarlichter noch meist ziemlich lichtschwach aber zugleich überraschend dynamisch – wie sonst oft im Zusammenhang mit gewaltigen Ausbrüchen. Und das Warten lohnt sich tatsächlich: Zwischen 2:25 und 2:30 MEZ wächst vom NNW-Horizont mit rasender Geschwindigkeit eine immer gewaltigere und strahlend helle Struktur in den Zenit, die in der Kombination von Helligkeit, Dynamik und Größe alle anderen Top-Displays meiner Norwegen-„Karriere“ übertrumpft, inklusive der besten Einzel-Phasen der Mega-Show der vergangenen Nacht. Mehrere Bilder und eine Beschreibung sind in der SpaceWeatherGallery und in einem detaillierten Artikel im Haupt-Blog zu finden! Der Stackplot zeigt in genau diesem Zeitraum eine außergewöhnlich steile Flanke: Das Magnetfeld verändert sich rasant. Aber auch die helle Riesenstruktur, die am Ende locker das Gesichtsfeld sprengte, löste sich bald wieder auf, doch immer wieder gab es noch hier und da exotisch anmutende Einzel-Features, insbesondere (fotografisch) bunte Strahlen:

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Senja (Tag 2, Teil 3): viele Stunden Aurora vom allerfeinsten

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Alarmiert durch den norwegischen Stackplot und eine Meldung über aktuell starke Aurora in Alaska schon in der astronomischen Dämmerung den weiter sehr klaren Himmel Senjas kontrolliert: Da war – um 16:50 MEZ tatsächlich etwas Helles am blauen Himmel zu entdecken. Die nächsten zwei Stunden ließen dann nichts mehr zu wünschen übrig – eine Show durch den Zenit von Horizont zu Horizont, in ständiger Veränderung, mit Vorhängen, immer wieder Korona im Zenit – und fotografisch von außerordentlicher Farbigkeit weit jenseits des ‚üblichen‘ Grüns:

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Nach einer Pause nahm das Polarlicht ab ca. 22:00 MEZ wieder Fahrt auf, erst zögernd, dann gewaltig: Die dominante Farbe war jetzt grün – und das Display entwickelte sich wesentlich dynamischer als zuvor, bei gleichzeitig mitunter enormer Helligkeit. Trotz Reduzierung der Belichtungszeiten auf wenige Sekunden war es aber nicht annähernd möglich, das Spektakel in seiner ganzen – wiederum den kompletten Himmel umfassenden – Dramatik einzufangen. Als erster gekommen, verließ ich gegen 1:00 MEZ als letzter den Schauplatz – nicht ohne noch ‚exklusiv‘ die dynamischste Phase von allen genau im Zenit mitgenommen zu haben:

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