Ein ‚Cover-Up‘ der NASA … buchstäblich!

Etwas an diesem Fenster von Displays – von Simulatoren des Cockpits des CST-100 Starliner, einer Raumkapsel von Boeing für die NASA – muss schwer geheimnisvoll sein … denn in diesem NASA-Video von vergangener Nacht mit den Wochen-Highlights ist es (in Einstellungen von 1:32 bis 1:39) gezielt künstlich unscharf gemacht worden, während der Rest der Displays klar blieb:

Dito in diesem Video von vor ein paar Tagen. Während des damaligen Trainings an besagten Simulatoren durften deren Displays aber von Berichterstattern unbehindert komplett fotografiert werden, und mehr noch: Die NASA selbst verbreitete hochauflösende Bilder davon! Durch Drehen & Strecken konnte aus diesem NASA-Foto ein ‚verschwundenes‘ Fenster rechts unten rekonstruiert erzeugt werden, wie nun oben gezeigt – und hier ist ein komplettes Display aus einem anderen Foto:

NACHTRAG: O.g. Berichterstatter teilt mit, dass die Displays zwar fotografiert werden durften – aber nur so, dass kein Text darauf lesbar war. (Warum sich die ‚Zensur‘ dann nur auf dieses eine Fester konzentrierte, bleibt dabei rätselhaft – es entsteht jedenfalls ein seltsamer Eindruck vom Umgang mit der Öffentlichkeit … und die Assoziation drängt sich auf mit einem verpixelten Bild auf einem Foto des Weißen Hauses {„Liegt da ein geheimes Satelliten-Foto auf dem Tisch …“} vor genau fünf Jahren.) Entsprechend ist auch am Ende dieser großen Galerie von Raumschiff-Kontrollpanelen nur wenig zu erkennen – man hatte bei einer früheren Foto-Gelegenheit auf diese Weise für die Unsichtbarkeit fast des gesamten Displays gesorgt, auch nicht gerade überzeugend:

cst

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Der Ich-sehe-aus-wie-Merkur-Fleck

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Dasselbe Bild – kurioserweise war ein leicht wolkiges unter etlichen Schüssen das schärfste – durch die alte (von der SoFi 1999 vermutlich) Baader-Brille, völlig roh und in zwei verschiedenen Bearbeitungen. Die Umbra dieses kleinen Sonnenflecks hat nach Vermessung dieser schärferen Bilder (oder auch dieses oder dieses) von heute etwa 0.009 Sonnendurchmesser oder 15 Bogensekunden Durchmesser: Der Merkur vor der Sonne wird 12″ haben, dafür aber viel kontrastreicher sein. Damit dürfte klar sein, dass bereits die hier angewendete Minimaltechnik – Superzoom Panasonic Lumix FZ-48 mit Maximalzoom plus olle SoFi-Brille – zum Nachweis des kommenden Transits locker ausreichen sollte.

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Auf einer weiteren Aufnahme der Serie – hier ein Ausschnitt in voller Auflösung, um einen Faktor 2 nachvergrößert – ist nach genauer Inspektion offenbar auch die Penumbra des Flecks zu erkennen! Und hier ein paar Stunden später – Sonnenhöhe ca. 35° – erfolgreiche Projektion von Sonne und Fleck (oben kontrastverstärkt, unten roh) mit einem billigen 10×50-Fernglas über ca. einen Meter hinweg; Merkur kann kommen:

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Wieder etwas später eine neuerliche Direktaufnahme durch den Baader-Filter (der ‚Merkur-Fleck‘ war übrigens auch im EVF deutlich sichtbar!) – und Projektion wie vor einer Woche durch eine Fensterscheibe mit der Sonne nur noch 11° hoch; Bild in der Mitte roh, unten kontrastverstärkt:

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Auch in 3° Höhe war der Fleck noch in Projektion zu erkennen, für’s Auge auf dem zitternden Projektionsbild besser als hier:

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Und auch noch einmal die Hyaden, Plejaden und Merkur, beide wieder nur im Feldstecher zu sehen und Belichtungszeiten von 3 bis 5 Sekunden erfordernd:

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Sonne, Mond & mehr

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Jetzt ist der neue Sonnenfleck schon deutlicher mit der Minimaltechnik zu sehen – und der Merkur wird nur 1/4 kleiner als seine Umbra (die etwa 15″ hat), dafür aber kontrastreicher sein.

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Alle Jahre wieder … ein – NACHTRAG: erklärliches – Blütenmysterium in Königswinter-Heisterbacherrott: rosa und weiß am selben Baum. Unterwegs aus dem Bus ein Halo-Fragment nebst Nebensonne über Dollendorf, die Mitgliederversammlung der VSW Bonn erstmals mit den – Optik-los museal präsentierten – ehemaligen Teleskopen vom AIfA-Dach im Saal, und ein fahler So-gut-wie-Voll-Mond über Heisterbacherrott:

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Und pünktlich kommt der nächste Fleck

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Dass diese Schnappschüsse durch die Baader-Brille tatsächlich – bei „11 Uhr“ – den gerade herum rotierten neuen Sonnenfleck zeigen, beweist nur, dass er auf etlichen Aufnahmen zu sehen ist. Wie er wirklich aussieht, zeigt dieses Bild aus Malaysia 12 Stunden früher, dass durch einen Tweet von mir zustande kam: moderne Zeiten …

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Saturierungs-Experimente (dreimal nacheinander den IrfanView-Regler bis zum Anschlag) mit dem Mond: das mittlere Bild wurde aus dem oberen erzeugt, das untere aus einer helleren Vorlage). Und dann – endlich mal keine Wolkenbank im Westen – doch noch mal ausgiebig Merkur mit den Plejaden (mehr Bilder vom zweiten Standort und eins größer):

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