Ein eiskalter Auftritt …

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Während die Nachmittagssonne noch auf den frostigen Drachenfels schien, gab’s bei antiform zwischen Exponaten der LichtPerformance einen Unplugged-Gig der Replacement Killers:

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Jede Menge mehr Bilder der in mehrfacher Hinsicht coolen Veranstaltung – es war nicht nur nicht geheizt, die Front zur Straße war offen, und das bei Minus-Graden – gibt es hier, und hier eine kurze Kostprobe:

Und als Zugabe meinerseits noch ein Freihand-Mond auf dem Rückweg, der beim Anklicken etwas größer wird:

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Geminiden im Blick – Flugzeuge auf dem Chip …

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Sieben Geminiden in ca. 35 Minuten (22:05-40 MEZ) – vom Balkon in Witten-Herbede Richtung Bochum und weg vom Radianten blickend, mit stark eingeschränktem Blickfeld nach NNW und mit einer Grenzgröße von nicht mal 4: klares Zeichen, dass die hohe Aktivität der vorangegangenen Nacht offenbar weiter anhält. Nach der globalen Analyse (5 Tage später gecheckt) lag die ZHR zur Zeit der Beobachtungen bei 70-80: erstaunlich, dass trotz der sehr widrigen Umstände immerhin rund 1/5 dieser Rate gesehen werden konnte. Aber auf parallelen – improvisierten – Fotos hat’s mal wieder nur (jede Menge) Flugzeuge …

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Heavy Metal bei den Bonner Mineralogen

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Im Mineralogischen Museum der Uni Bonn wird mit der Ausstellung „Heavy Metal: Minen – Minerale – Metalle“ der neu gestaltete Lagerstätten-Saal eröffnet (oben Renate Schumacher beim Festvortrag, unten das wie immer bei den Mineralogen reich gedeckte Buffet) – und es ist erstaunlich, wie viele Exponate und Informationen …

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… in diesen einen Raum von der Größe eines Wohnzimmers gepackt worden sind, der jetzt zur permanenten Ausstellung gehört: Hier könnte man sich studenlang aufhalten und mit detailliertem auzuleihendem Begleitmaterial gleich noch länger.

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Zum Beispiel die Demonstration, wieviel Gestein es braucht, um 3 Gramm Gold zu gewinnen – die andererseits wiederum reichen, um die Fläche oben mit Blattgold zu versehen.

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Manganit aus dem Harz und ein Stahlkännchen, die überwiegende Verwendung von Mangan in der Stahlproduktion symbolisierend.

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Nierig-traubiger Psilomelan, ein anderes Manganerz alias Schwarzer Glaskopf, dahinter die stalaktitische Form.

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Hinten links Erythrin alias Kobaltblüte, davor kobaltblaue Porzellanglasur, hinten rechts Nickelmagnetkies, davor eine Nickelbrille.

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Typische Präsentation einer bestimmten Gruppe von Metallen und ihrer typischen Verwendung, hier Zinn und Wolfram – dessen (frühere) Verwendung als Glühfäden die World at Night rechts symbolisiert, einer der ganz wenigen Weltraumbezüge. (Bei den anderen geht es um Raumfahrttechnik.)

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Kristalle für Festkörperlaser aus seltenen Erden: von links aus Erbium, Holmium, Neodym und Yttrium, letzteres dotiert mit Cer, Thulium und Holmium.

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Hinten ein NiobTantalPegmatit, vorne ein zerlegtes Mobiltelefon, das zu 25% aus Metallen besteht, darunter auch diesen beiden.

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Spektakuläre Demonstration der Fluoreszenz von Mineralien in einer kleinen Dunkelkammer, in der der Besucher nach Belieben UV-Licht zweier verschiedener Wellenlängen oder weißes Licht einschalten kann.

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Eine weitere interaktive Station, bei der gleich große Aluminium-, Kupfer- und Wolfram-Quader angehoben werdne können (in weiteren dürfen Mineralien gefühlt und Metallplatten zerkratzt werden).

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Synthetische Wismutkristalle und eine medizinische Wismutsalzlösung.

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Sphalerit (Zinkblende) mit Chalcopyrit (Kupferkies) und Quarz.

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Silberhaltiger Galenit (Bleiglanz) mit Siderit (Eisenspat) und wieder Quarz.

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Cerussit aus einer Kluft in Sandstein.

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Banderz mit Galerit und Sphalerit in Quarz.

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Kokardenerz (Ringelerz) aus Sphalerit, Baryt und Calcit um ein Gneisfragment.

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Torbernit (Kupferuranglimmer) – radioaktivitätshalber in einem Safe mit dickem Bleisglasfenster, zusammen mit einem Fläschchen aus Uranglas.

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Silberreiches Freigold aus Rumänien.

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Malachit (o.l.) und diverse anderefarbenfrohe Kupfer-Verbindungen.

Zuvor war am Rande des Busbahnhofs noch das Ende einer Aktion des Lokalfunks zu bestaunen, für die ein Blasorchester herum gefahren wurde:

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Gerst @ BKH: der Auftritt

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Nach einem halbstündigen Vorprogramm kam der Hauptdarsteller der Bonner „Welcome Home“-Party endlich auf die Bühne …

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… und Wörner holte noch zwei weitere für Gersts Mission wichtige Manager dazu, Mit-Vorstand Gerd Gruppe und Volker Schmid.

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Eins der Selfies von Gerst gibt es hier, und ein Fremdie von Gerst beim Selfie-Machen ist hier zu sehen …

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Am Ende noch eine Band, diesmal aus Gersts Heimatstadt, während nebenan ein Poster signiert werden kann (siehe rechts unten) und eine Autogrammstunde der sechs anwesenden Vorgänger Gersts beginnt – der selbst schon wieder entschwunden war. Im kommenden Jahr ist aber mit weiteren öffentlichen Sichtungen zu rechnen …

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Deutsche Astronautengeschichte auf der Bonner Bühne

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Bevor sich der bereits im Haus befindliche Alexander Gerst den rund 300 Gästen seiner Welcome-Home-Party im Foyer der Bonner Bundeskunsthalle zeigte, gab es erst einmal ein Konzert der „Kometen“ …

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… und eine längere Pre-Show, bei der zuerst der Direktor der Kunsthalle Rein Wolf und dann sechs andere deutsche Raumfahrer auftraten:

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Sigmund Jähn, Ulf Merbold und Ernst Messerschmid, …

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… Ulrich Walter (dessen Bemerkung, ohne Frauen gäbe es im Orbit weniger Stress, mit Unmut quittiert wurde), …

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… und Reinhold Ewald und Gerhard Thiele.

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Und dann kam noch der DLR-Chef Johann-Dietrich Wörner auf die Bühne, der Gersts Flug besonders eng verfolgt hatte. Einmal klingelte sein Telefon, und die angezeigte Nummer sah auf den ersten Blick nach der Bundeskanzlerin aus – es war aber Gerst aus dem Orbit, was er erheblich besser fand.

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Gerst @ BKH: Tour durch den „Outer Space“

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Vor der großen „Welcome Home“-Party in der Bundeskunsthalle heute in Bonn hatte der einen knappen Monat zuvor zurück gekehrte Alexander Gerst die Gelegenheit, die dort z.Z. laufende Ausstellung „Outer Space“ zu, nun ja, besichtigen – verfolgt von einem substanziellen Pressetross und VIPs …

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Kleine Rückkehr in den „Weltraum“ dank der faszinierenden Planetarium-rundrum-Kugel mit 30’000 Sternchen – und bei diesen Aufnahmen schießt doch glatt der Kunsthallen-Chef höchstselbst ein Bild von Gerst und mir

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Da kommt einem die Soyuz gleich viel gemütlicher vor … Gerst vor der Liberty Bell 7. Und am Schluss des Rundgangs noch eine improvisierte Mini-PK in der Abteilung Weltraumschrott:

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