In Argentinien angekommen – Tag 2: Buenos Aires und Esquel

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3:33 Uhr morgens Ortszeit Landung in Buenos Aires nach 12 Stunden und 10 Minuten; nach Madrid waren es von Frankfurt zuvor 2 Stunden und 5 Minuten gewesen. Im Hellen mit einem Bus bis zu einer Straßenkreuzung in der Stadtmitte gefahren und erst zur Plaza de Mayo 25 und dann zum Bahnhof gelaufen (in diesem Album viele weitere Bilder dieses Tages):

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Und nach dem 2-Stunden-und-2-Minuten-Flug nach Esquel (Ein- & Aussteigen) erste Eindrücke von diesem Teil Patagoniens und der Tagung hier – auf der ein Referent auch diesen Blogger erwähnte, ohne von dessen Kommen gewusst zu haben:

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Spritztour nach Argentinien – Tag 1

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Guter Einstieg für eine SoFi-Reise: NASA-UHD-Clips u.a. der Sonnenkorona im EUV als Demo auf einem OLED-Bildschirm – irre kontrastreich und unfassbar flach – in einer Werbe-Installation am Frankfurter Flughafen. Und gleich noch mehr „Astronomie“: Im Bordmagazin von Air Europa wird der Groundhog Day auf alte Kalender-Aspekte zurückgeführt, lange bevor Murmeltier & Wetterbericht dazu kamen – das sei genau die Halbzeit zwischen Wintersonnenwende und Tag- und Nachtgleiche.

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In Madrid weiter mit den Argentiniern – und schon wieder Astro, diesmal in Form der „Aliens“-Episode von „Into the Universe with Steven Hawking“ von 2010 (die Gelben sind die Jäger; am Ende gibt’s übrigens eine Invasion der Erde durch fiese ETs, die dafür extra ein Wurmloch gebaut haben):

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Astronautenausbildung an der VSB

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Anderthalb Stunden äußerst detaillierter wie fesselnder Vortrag des Botanikers und jetzt Leiters des EAC-Astronauten-Trainings Rüdiger Seine an der Volkssternwarte Bonn, in dem neben einer systematischen Darstellung des langwierigen Weges eines Neulings bis zur ISS z.B. auch zu erfahren war, dass

  • nicht alle Schritte des Auswahlverfahrens für Astronauten-Bewerber öffentlich bekannt sind (bei dem auf ein schnelles Aussieben des größten Teils geachtet wird, damit nur wenige die teuren komplexen Tests erreichen);
  • wenn im Training mal einer eine Prüfung nicht schafft, dies stets der Ausbildung und nicht dem Anwärter zugeschrieben wird, denn dass der überhaupt so weit gekommen ist, beweist ja, dass er es eigentlich können muss;
  • gezielt die meisten Feiertage in den ISS-Nationen vermieden werden, indem Crews in Ausbildung immer gerade dorthin verbracht werden, wo dieser nicht (oder wie Weihnachten in Russland an einem anderen Datum) begangen wird;
  • die ISS-Kommandanten gerne mal die Toilettenreinigung übernehmen, weil sie dann mit größerer moralischer Autorität von den anderen Crewmitgliedern lästige(re) Arbeiten abfordern können;
  • mit der Einführung der kommerziellen amerikanischen Crew-Transporter einmal jede zweite der regelmäßigen Soyuz-Missionen entfallen wird, womit die ESA-Astronauten dann überwiegend als Passagiere der amerikanischen Vehikel zur ISS kommen werden;
  • der Mitflug von ESA-Astronauten mit der Orion (von der ja zumindest die ersten beiden europäische Service-Module haben werden) jenseits des LEO geplant ist, wohl aber nicht bei den frühen EM-Missionen; und
  • die ESA davon ausgeht, dass lange vor einem Marsflug am oder auf dem Mond geübt werden wird, wobei tatsächlich eine kleine Raumstation in der Nähe des Mondes gewünscht wird.
Auch war zu erfahren, dass inzwischen mehrere aktive ESA-Astronauten fleißig Chinesisch lernen, in der Erwartung eines Tages Chinas Raumstation besuchen zu können – die Verhandlungen darüber sind aber diffizil und langwierig und laufen auf höchster Ebene ab. Es ist der ESA aber schon gelungen, Europäer, Chinesen und sogar Amerikaner gemeinsam trainingshalber in eine Höhle zu locken …