Bei Saga in Bochum

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Wie schon früher treten Saga in der Zeche in Bochum auf – was (nach ausgiebiger „Kontrolle“ des aktuellen Treibens anhand dieses Konzerts von 2012: Don’t be late, Careful where you step, Framed, The Loose, Tired World Chapter 6, Wind him up, Spin it again, Time’s Up, Humble Stance, Mouse in a Maze und Scratching The Surface) zum Besuch im rappelvollen Saal verleitet: Die alte Qualität (wie beim ersten Mal in Köln 1983 und eine Weile später auch in Bonn) ist wieder da! Unter den ganz neuen Stücken fällt v.a. On my way auf. Und da wären auch schon ein treffender Konzert-Bericht, ein ein Bootlegchen und ein Foto aus Bochum – und von kurz davor Bootlegs von Don’t be late, On the Loose, Careful where you step, Humble Stance, You’re not alone, The Flyer und Wildest Dreams 6 Tage früher in Belgien sowie ein Artikel über den deutschen Gig von gestern, ein TV-Bericht von einem Gig vor 8 Tagen und ein Artikel über den Tourauftakt vor 10 Tagen.

25 Jahre Hubble: Feierlichkeiten in Bochum

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Im Rahmen der weltweiten Feiern zum 25. „Geburtstag“ von Hubble Dreharbeiten der Sternstunde im Planetarium Bochum

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… Enthüllung des Geburstagsbildes durch S. Hüttemeister und R.-J. Dettmar bei einem Medien-Event und sogleich erneute Verhüllung …

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… Festvortrag von Dettmar mit anschließender erneuter Enthüllung vor vollem Saal (wo das Bild im Rahmen einer Polit-Veranstaltung drei Tage später wie hier und hier zu sehen noch eine „hintergründige“ Rolle spielen sollte) – und reichlich Buffet und Musik, denn außer dem HST haben auch noch die Ruhr-Universität und Dettmar selbst runde Geburtstage:

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Schlussbild, wieder mit Merkur

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Zum Schluss der Fünf-Tages-Sequenz noch freihändig vom Bahnhof Königswinter-Niederdollendorf der Fünf-Tages-Mond zwischen Jupiter und Venus und der Merkur – blind mit der Kamera aus dem Dunst gefischt; mit bloßen Auge ging immer noch nichts. Zuvor hatte es in der Volkssternwarte Bonn das erste „Netzwerktreffen“ von Amateurastronomen und -funkern gegeben, auf dem allerlei verrückte Ideen ausgeheckt u.a. im Zusammenhang mit den Bonner Sputnik-Beobachtungen, weitere Meetings und v.a. eine Mailingliste für den weiteren Austausch beschlossen wurden:

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Ein Unterschied wie Tag und Nacht …

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Immer wieder erstaunlich, um wieviel auffälliger der zwei Tage alte Mond gegenüber dem einen Tag alten ist (wie erstmals 2001 in Costa Rica nach der Ring-SoFi erlebt): hier der heutige Anblick aus Königswinter-Heisterbacherrott in der hellen Dämmerung, bei ähnlicher Transparenz wie gestern. In der Mitte mit der Venus und das untere Bild größer. Und eine halbe bis eine Stunde später bot sich dann dieses Bild, auch weitere Aufnahmen und Bilder in größer hier und hier:

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Ein-Tages-Mond und Früh-Merkur am Abend

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Die Mondsichel war genau einen Tag alt und der Merkur hatte seine Abendsichtbarkeit eben erst begonnen, allerdings -1.4 mag. hell: Das genügte, um heute beide von Witten-Herbede aus von 20:55 MESZ (Sonnendepression gerade einmal 4°!) bis in den Untergang mit dem Feldstecher und freihändiger Kamera zu verfolgen, wobei die vielen Flugzeuge halfen. Drei Bilder doppelt so breit gibt es hier, hier und hier! Parallel guckte auch ein ISS-Bewohner mit kleinem Planeten-Problem; viele andere Ansichten von der Erde aus gibt’s hier.

Meine SoFi-Brille, Deine SoFi-Brille …

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Schauen Sie sich eine Sonnenfinsternis nur mit einer CE-zertifizierten Brille an, heißt es immer – aber was die Hersteller für einen angemessenen Dämpfungsgrad erachten, unterscheidet sich gewaltig. Die beiden Sonnenbilder oben entstanden heute Nachmittag in wenigen Minuten Abstand durch zwei verschiedene handelsübliche SoFi-Brillen, bei identischer exzellenter Transparenz, identischer ISO-Zahl (200) und identischer Blende (6.3) – aber oben mit 1/1300 und unten mit 1/80 Sekunde Belichtungszeit! Die Brille oben verwendet aluminisiertes Mylar und hat die CE-Nummer 67727-PTB-99 (DIN CERTCO, Notified Body 0196), die untere besteht aus Black Polymer und „meets the transmission requirements of scale 12-16 of EN 169/1992“ sowie die „Queensland Directive“ EN 1836:2005 & AS/NZS 1338.1:1992 (Notified Body 0086).

Wie kann es sein, dass zertifizierte ‚visuelle‘ SoFi-Brillen eine um rund eine Größenordnung unterschiedliche Transmission haben? Im visuellen Einsatz war die Transmission der Mylar-Brille bei dem klaren Himmel schon etwas zu groß, die Sonne blendete, während die Transmission der Polymer-Brille gerade eben ausreichte, was nach früheren Tests bei schon leicht verzirrtem Himmel eindeutig nicht mehr der Fall ist. Frühere Polymer-Brillen desselben Herstellers, natürlich auch mit CE-Zertifizierung, hatten übrigens eine höhere Transmission und waren m.E. ideal – die erhebliche „Verdunklung“ der neueren Chargen war eine unerfreuliche Überraschung. Und hier noch ein (anderes) Mylar-Bild kontrastbearbeitet (hier, hier und hier heutige Sonnenbilder von anderen); die beiden oben sind – bis auf eine lineare Schrumpfung auf 50% – natürlich völlig unverändert:

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Kleine Ursache, große Wirkung

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Ein neckisch von der schon 1/2 Stunde untergegangenen Sonne beleuchteter Contrail tief im Westen über dem Bochumer Bergbaumuseum, daneben noch einer – und offensichtlich dieselbe „Erscheinung“ bringt sogleich gewisse Kreise in Wallung (nein, ich konsultiere derlei Foren nicht regelmäßig, wurde aber von einem VT-Fan in Folge des hinter dem Bild liegenden Tweets darauf hin gewiesen).