Alte Kometen im Bochumer Planetarium

Die Beobachtungsbücher von Julius Schmidt aus der Mitte des 19. Jh. sind seit heute im Bochumer Planetarium ausgestellt – s.a. hier, hier und hier zur bewegten Vita des Astronomen und hier und hier zu einer früheren Ausstellung. Dazu gibt es in Bochum noch allerlei Repros wunderlicher Kometen aus der Kunstgeschichte sowie Ergebnisse einer mehrmonatigen (!) Bochumer Halley-Expedition nach Chile von 1986, u.a. dieses Weitwinkelbild vom März:

Und noch die ‚Kuratoren‘ R.-J. Dettmar aus Bochum und M. Geffert aus Bonn – ersterer hielt dann noch einen 2-Stunden-Vortrag über Leben & Werk von Charles Messier, mit Fulldome-Einblendungen etwa von Komet Lovejoy über dem Paranal oder Ausschnitten aus den „Wundern des Kosmos“:

March for Science & Yuri’s Night

Erst in Bonn beim March for Science, wovon es 120 Fotos hier gibt – dann in Köln bei der Yuri’s Night im Odysseum:

Bei der abschließenden Diskussion erzählte Reinhold Ewald, dass 2028 das ‚Verfallsdatum‘ der ersten ISS-Komponenten erreicht sei und man sich ab 2024 auch eine ganz neue Nutzung der Station vorstellen könne. Und eine der „Astronautinnen“, Insa Thiele-Eich, erwähnte, dass das umstrittene Projekt seit dem 19.4. eine GmbH unabhängig von HE Space und reichlich klamm sei, man aber um den kommenden Jahreswechsel klarer sehen werde, wo es lang ginge. Und ließ die Bemerkung fallen, eine DLR-Psychologin habe erzählt, unter den Damen sei es während des Auswahlprozesses „harmonischer“ zugegangen als unter den 2009-er ESA-Astronauten, wo es Machtspielchen im Hintergrund gegeben habe:

Premiere(n) meiner „Wunder“ – auch im TV

Das neue Programm im Planetarium in Bochum aus meiner Feder hat Premiere – und bei der ersten Aufführung um 11:30 Uhr sind zufällig drei Schulklassen präsent, die vom Hattinger Fernsehen ausgiebig befragt werden:

Und das ist der Beitrag daraus (den sogar Zeiss bemerkenswert findet):

Zur Abend-Premieren-Feier kam dann die WDR-Lokalzeit, gleich mit kleinem Ü-Wagen (wobei dieser Beitrag heraus kam; viel später erschien dann noch das hier):

Komet 41P/T-G-K mit stehender Kamera!

Drei Aufnahmen des diffusen 7-mag.-Kometen im Kasten des Großen Wagens (oben ganz, darunter Ausschnitte auf den Kometen zentriert) heute früh von der Burg Rothenfels aus während einer Tagung – mit einer ollen Lumix DMC-FZ48, unterschiedlich starkem Zoom (und Cropping) und Belichtungszeiten von 50, 60 und 40 Sekunden bei ISO 1600. Zuvor war der Komet außerhalb des Ortes in einem 11×70-Fernglas auffällig aber nicht direkt aufregend gewesen …

Die Burg am Tage – und krasses Abendrot, aus dem sich der Merkur schält (auch hier und hier parallele Aufnahmen; in der Nacht dann auch noch mal Komet 41P, nach SQM-Messungen von 21.2 im Spessart hinter Einsiedel und 20.7 auf der Burg selbst):