Het Zwin (und ein trüber Sonnenuntergang)

Im Zwin Natuur Park bei Knokke an der niederländischen Grenze Begegnung mit einem ‚Cinhelium‘ in der großen Ausstellung zum Vogelzug – und einem denkwürdigen Denkmal, allerei Federvieh und Libellen:

Wieder in Blankenberge der dritte Sonnenuntergang in Folge bis zum Horizont, wenn auch diesmal stark getrübt – nach einem mit Tin Hat Mirage und einem mit Novaya Selmya Effect diesmal ohne besondere Vorkommnisse (in diesem Album mehr Vögel & Sonnenuntergang groß):

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Bei der Urania in Hove (und in Brügge)

Nach drei Jahren mal wieder bei der Urania in Hove in Flandern – jetzt mit einem Planetarium (aus dem Zoo von Antwerpen) und sogar Mini-Fulldome-Projektor.

Auf dem Teleskop-Turm mit einem 40-cm-Cassegrain, benannt nach Professor Gobelijn, natürlich einer Comicfigur

Und UMa in 3D – von der „Sonne“ (gelbes Ding unten) aus passt’s! Dann erste Impressionen von Brügge bei Nacht & Nässe:

Skywalk im Ennertwald (nach Stadtputz in Bochum)

Auf dem Skywalk im Ennertwald an der Rabenlay oberhalb von Bonn-Oberkassel, den die NRW-Stiftung möglich machte (ab PDF-Seite 17) – mit Aussicht auf u.a. Drachenfels, TIRA und Stockert:

Während des Anmarschs war ein ansehnlicher Halo zu bestaunen gewesen – und am Vormittag eine Menge Müll im Gebüsch des Volksparks in Bochum-Langendreer im Rahmen einer Stadtputz-Aktion mit dem Rotary-Club Constantin:

Später gab’s noch eine PM und mehrere ‚offizielle‘ Fotos: „Was ist, wenn sich eine Astrophysikerin, eine Zahnärztin, ein Bauingenieur, ein Geograf, ein Dolmetscher, ein Journalist, ein Steuerberater, ein Gymnasialschulleiter und ein Grundschüler am Samstag um 10:00 Uhr morgens treffen – Stadtputz mit Rotary. Genau dies fand am letzten Samstag im Volkspark gemeinsam mit dem USB statt. Vom USB ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen, Warnwesten und vielen Müllsäcken rückten die Rotarier in den Volkspark aus, um ihn vom Müll zu befreien. Warum eigentlich? Auf den ersten Blick wirkte der Park sauber und aufgeräumt. Die Müllsäcke des USB füllten sich zunächst nur langsam an den Bänken und um die Mülleimer vor allem mit unzähligen Zigarettenkippen und Kronkorken. Dann aber folgten die eifrigen Sammler den Trampelpfaden der vermutlich nicht selten notdürftigen Parkbesucher. Hier im lichten Gebüsch fanden sich dann neben vielen Plastiktüten und –verpackungen nicht nur Flachmänner und Bierflaschen, sondern auch ein Computer, Schuhe, eine Arbeitshose, Autofußmatten, Sonnenschirme, halbe Skateboards und sogar ein aufgespanntes Zelt und Vieles mehr.

Für eine Ecke des Parks wollten die Damen des USB das Grünflächenamt alarmieren. Die dort vorgefundene wilde Müllkippe hätte allein die Transportkapazitäten der Helfer überfordert. Die Aktion der Rotarier war ein voller Erfolg. Neben 12 Säcken Müll stapelten sich noch diverse größere Gegenstände gegenüber der Polizeiwache an der Dördelstraße. Die Mischung von Schatzsuche und Jagdfieber hat allen nicht nur viel Spaß gemacht. Sie hatte auch noch eine gute Wirkung: Am Ende der Sammelaktion kam ein Mann auf die Vertreterinnen des USB zu, nicht nur um zu fragen, was das solle. Der Mann mit offensichtlich ausländischen Wurzeln hat seine Hilfe angeboten und wollte mitsuchen. Bei der nächsten Stadtputz-Aktion des USB ist er sicherlich dabei. Nach der „Schicht“ gab es dank REWE Lenk für alle Sammler beim Steuerberater an der Alten Bahnhofstraße hinter der Lessing-Schule eine Currywurst vom Grill, wo die Fundorte der Trophäen diskutiert wurden. Der Müll hat nicht selten seine Geschichte offenbart. Ob das Zelt von einem Obdachlosen oder ein paar abenteuerlustigen Jugendlichen aufgestellt wurde, ließ sich nicht feststellen.

Die offenkundige Ahnungslosigkeit eines Mitmenschen, der seine Autofußmatten nebenan im Park entsorgte, weil er offensichtlich sonst nicht wusste wohin, zeigt, dass der USB noch reichlich Aufklärungsarbeit vor sich hat. Die Mäuse, die in einer Bierflasche ertranken, zeigten deutlich, welche Verantwortung wir mit jedem Stück Müll übernehmen, das wir in der Umwelt entsorgen. Die geringste Sorge ist die Darmverschlingung, die ein Regenwurm erleidet, der sich an einer Nussriegeltüte versucht. Wir wissen, dass alles, das wir ungefiltert in die Natur entlassen, irgendwann zu uns zurückkehrt. Wir sind häufig das Ende einer Nahrungskette, die möglicherweise direkt nebenan oder in diesem Park beginnt. Eine Plastiktüte hat rd. 450 Jahre Zeit, nach und nach in das Grundwasser zu gelangen. Die Teilnehmer werden zukünftig mit einem deutlich wacheren „Müll“-Auge durch die Umwelt gehen. Die Sammler vom Rotary Club Bochum-Constantin haben an diesem Tag zumindest festgestellt, dass eine Wiederholung dieser Sammlung nicht nur sinnvoll ist sondern auch noch Spaß macht. Nach dem Steuerberater Müller ist nur noch die Frage, bei wem die nächste Sammlung ausklingt.“