Nordlicht Nr. 5 zum Abschied – und was für eins!

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Jetzt werden sie beinahe lästig, die Polarlichter über der MS Richard With: hier die Show von heute Abend, ein schwaches – 30 Sekunden bei ISO 1600 und Blende 2.8 plus Kontraststeigerung – aber raumgreifendes Aurora-Band aus mehreren Streifen von Horizont zu Horizont durch den Zenit, nach dem Verlassen von Svolvær auf den Lofoten südwärts gehend.

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Später nahm die Aktivität deutlich zu: Bilder während des Aufenthalts in Stamsund, wo sich einzelne Strukturen gegen die Lichtverschmutzung locker behaupteten.

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Nette Strukturen bei der Ausfahrt aus dem Hafen: Da geht noch was …

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In der Tat: Fotos enthüllen Farben im sich entwickelnden Display, das zwar nie dramatisch hell wird, aber eine Fülle anderer Phänomene zu bieten hat. Der ganze Himmel spielt mit, mehrmals Koronen wie aus dem Bilderbuch, bizarr geformte leuchtende Felder, die im Sekundentakt irgendwo erscheinen und wieder verschwinden, dazu grünes Glühen allerorten und einmal auch – nicht fotografiert, wir haben alle nur geguckt nahe dem Zenit wehende Vorhänge. Und das über Stunden – ein paar Schnappschüsse, die diesem irrwitzigen Schaupiel natürlich nicht gerecht werden:

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Hammerfest im Graupelsturm

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Nach extrem windigem und eisigem Aufenthalt in Vardø gestern Abend, wo die Festung kaum zu erreichen ist und alle drei Gedenktafeln für den Venustransit 1769 verschwunden sind (dem Vernehmen nach im Rahmen einer Renovierung des Rathauses; Bilder noch in diesem Album unten) über Mehamn als nördlichsten Hafen (oben Karten-Displays in der Bar) und an Melkøye vorbei nach Hammerfest – mehr/größere Bilder im dritten & letzten Album – mit Struvesäule (Besuche 2012 und 2013) und schöner Aussicht bei Sauwetter und was Ausgestopftem im Eisbären-Klub:

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Polarlicht … zum zweiten!

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Am Abend ein paar Stunden nach dem Verlassen Tromsøs genau so wie zu Beginn der Überraschungs-Shoew heute Morgen grüner Schimmer durch Wolkenlücken, aber dann leider ohne weiteres Aufklaren – dafür allerdings mit immer stärkerem Sturm, der auch gleich das Anlegen in Skjervøy vereitelt. (Vor drei Jahren hatte es übrigens auf exakt dieser Strecke tolle Polarlichter gegeben.)

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Nach einer Pause (und erstmals überhaupt mit Ansage der Besatzung) dann im Prinzip zeitweise starkes – und wie in winzigen Wolkenlücken erkennbar, auch sehr dynamisches – Polarlicht hinter dichten Wolken, hier backbords. Und später größere schwache Felder steuerbords:

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In einer späteren Phase geringer Aktivität ein größeres Wolkenloch mit dem praktisch ungestörten Oval senkrecht über uns – die Kamera lag mit dem Rücken auf der Backbord-Reling:

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Und plötzlich … Polarlicht!

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Motiviert durch Ausschläge der Norwegian Line gegen 2:45 ein Kontroll-Blick an den bis dahin komplett bewölkten Himmel, während die Richard With gerade in Sortland liegt – und da ist eindeutig grünes Licht den Wolkenlücken. Auf der Fahrt nach Risøyhamn dann zeitweise richtig große Lücken, mit immer wieder auch strukturiertem Polarlicht. Meist schwach, aber einzelne Bögen – auch dynamisch durch den Zenit ziehend – schon mal recht hell:

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Wohl derselbe Substurm auch aus Schweden und mal aus südlicherer Perspektive. Nach dem Verlassen Risøyhamns um 4:30 MEZ wurde leider die Deckbeleuchtung der Richard With eingeschaltet, so dass nur noch nach hinten ein paar Abschiedsbilder möglich waren:

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