Wenn einer eine Reise tut …

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… gibt’s immer was zu sehen: eine Fliege mit Interferenz am Hinterteil in Heisterbach, eine Nebensonne aus dem Zug zwischen Bonn-Beuel und Köln, die Ankunft des nächsten Zuges daselbst – und darin in der August-Ausgabe des mobil-Heftes wie schon öfters die Anpreisung von Astro-Urlaub, diesmal der rustikalen Art und in dem Artikel „Fallen lassen“ mit „zehn Empfehlungen für magische Kurzfluchten in Deutschland“:

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Zur Krönung noch ein sehr bunter Sonnenuntergang in Bochum hinter dem Bergbaumuseum:

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Und am folgenden Tag allerlei Vogel-Treiben – und atmosphärische Optik – während einer Fahrt auf dem Kemnader See:

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Kosmisches Popcorn hoch drei

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So viel Weltraum gleichzeitig war selten im Kino, und die drei Werke Star Trek: Beyond, Independence Day: Resurgence und Ice Age: Collision Course könnten unterschiedlicher kaum sein. Oder vielleicht doch: Tiefsinnige Plots hat keiner der drei zu bieten, bei denen es sich um die Filme Nr. 13, 2 und 5 der entsprechenden Reihen handelt, aber die visuelle Opulenz, gut gestreute Gags und das Wiedersehen mit populären Charakteren (bei Independence Day nach 20 Jahren) macht alle drei zu einem lohnenden Popcorn-Kinoerlebnis – wenn man mit der Erwartung eines netten Sommerfilmchens und sonst nichts hinein geht. Und Astronomisches zum Schmunzeln haben alle drei zu bieten: Bei Star Trek sind es das Ende und bei Inpendendence Day der Anfang, die jeweils mit längeren spektakulären 3D-Flügen durch farbenfrohes interstellares Medium aufwarten, die ihresgleichen suchen. Und Ice Age ist voller astronomischer In-Jokes, etwa zur ‚wahren‘ Entstehung des Großen Roten Flecks auf Jupiter. Vor allem aber „spielt“ der Direktor des New Yorker Planetariums und US-Science-Popstar Neil DeGrasse Tyson als Off-Sprecher und auch in Gestalt von Neil deBuck Weasel mit, was sich aber nur in der Originalversion erschließt.

Von der Handlung her ist der 13. Star Trek am ehesten mit einer der besseren Episoden der Original-TV-Serie zu vergleichen, die diesen September ihren 50. Geburtstag feiert, natürlich mit gewaltig größeren production values aber ohne den epischen Anspruch z.B. des 11. Die ‚Chemie‘ zwischen Kirk, Spock und Bones, das durchgängige Element der Original Series, ist reichlich vertreten, dito Scotty als comic relief, und es schimmert – trotz oft sehr hektischer Action – zuweilen auch ein wenig Roddenberry’scher Welt(raum)-Geist durch. Der neue Independence Day verhält sich zum alten etwa so wie Star Wars VII zu Star Wars IV: in der Timeline des entsprechenden Universums ein Sequel, aber eigentlich dieselbe Story noch mal, nur alles viel größer. Aber so hübsch anzuschauen und mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung, dass es interessant genug bleibt. Das kann man vom 5. Ice Age gerade noch so sagen, dessen Plot eher mühsam die beiden Handlungsstränge Familien-Soap bei Mammuts und drohender Weltuntergang zusammen hält. Aber letzterer ist das direkte Werk von Scrat, der von der anfänglichen Nebenfigur endgültig zum Antreiber der Gesamtstory geworden ist: ein breakout character im wahrsten Wortsinne. Gute Unterhaltung!

47 Jahre Apollo 11 – und immer noch was zu ‚entdecken‘

In diesem Video der Landung von Apollo 11 vergangene Nacht vor 47 Jahren mit parallel aus LRO-Daten synthetisierten Bildern ist nur der „Air-to-Ground Loop“ mit den Stimmen der Astronauten und des CAPCOMs Charlie Duke zu hören – aber in dieser genialen Animation gibt es auf dem rechten Kanal zusätzlich den „Flight Director’s Loop“ zu hören, und da geht zeitweise die Post ab. Insbesondere bei zwei entscheidenden Go/NoGo-Abrufen um 102:42:05, ob gelandet wird, und 102:46:56, ob geblieben wird, hört man eine Stimme besonders schnell und erregt zustimmen: die des 26-jährigen „Guido“ – guidance officer – Steve Bales. Seine Schlüsselrolle dabei, dass der Landeanflug trotz eines Computeralarms nicht abgebrochen wurde, wird z.B. hier („Steve Bales and Jack Garman: Wonder Boys of the Apollo 11 Flight Control Team“), hier und hier geschildert: Da kann man schon mal ein wenig Emotionen zeigen …

Weitere Fundstücke: ein Artikel von Wernher von Braun kurz vor der Mission, das Kommando-Modul in einem 3D-Viewer, die Live-Übertragungen von CBS und die Aufzeichnung einer PK der Crew zum 30. Jahrestag, in der Armstrong im ersten Statement zugibt, dass er das „a“ vor „man“ zwar sagen wollte aber dann wohl vergessen hat. Und auf Facebook erinnert sich ein amerikanischer Bekannter und Amateurastronom: „I was 14 years old when Neil and Buzz stepped onto the moon 47 years ago today, and I was as much a science geek then as I am now. One thing that occurred to me during the weeks leading up to the lunar landing was that this was perhaps the most pivotal event in all of human history. If, in the far distant future, humans with mind-boggling technology ever develop the ability to time-travel, this point in time would undoubtedly be very high on their list of destinations for a voyage into the past.

I envisioned a traffic jam of sorts, as travelers from many different times in the distant future converge on this single monumental moment in their history: July 20, 1969. I wondered if some strange phenomenon might occur during the landing that would be indicative of visitors from the future. I even wrote a letter to NASA to that effect, although I don’t recall if I ever got a response. How often does an event for the ages transpire? It seemed like a unique opportunity to learn something about the future by observing the present. Even though I don’t believe time travel into the past with all of its paradoxes will ever be possible, I often wondered if anyone seriously considered watching for evidence, just in case.“ Und in der Diskussion meint er: „I supposed they would have a ‚Prime Directive,‘ so we’d need some pretty sensitive instruments to detect them!“ Und „My hunch is that time travel into the past will be a nut that never gets cracked! :-)“

Der Jahrestag der Mondlandung war auch der Aufhänger für dieses (hier kritisierte) Video – mit am Anfang und Ende Zeitrafferaufnahmen des Sternhimmels! – auf dem Parteitag der Republikaner vor einer im Vorfeld sehr umstrittenen (Mini-)Rede einer Exastronautin, die das US-Raumfahrtprogramm klein redete und erst zu erwähnen ‚vergaß‘, dass die Einstellung des Shuttle-Programms mitten während der letzten Bush-Regierung verfügt wurde und die Republikaner im Kongress zum langen Intervall ohne bemannte US-Raketen beitrugen, und dann eine eigentlich vorgesehene Wahlempfehlung für Trump wegließ:

Ein isoliertes NLC-Wölkchen …

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… hat sich im Morgengrauen über Witten-Herbede blicken lassen – hell genug, um es mit einem alten Smartphone aufzunehmen, dessen Autofokus leider konsequent versagte. Auch war horizonthalber nur das linke Drittel der sehr weit östlich stehenden Struktur zugänglich, die komplett z.B. auch hier, hier, hier, hier oder hier zu sehen ist. Am Nachmittag dann noch in Königswinter-Heisterbacherrott die Sonne in Originalauflösung und komplett durch die ND5-Folie:

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Bochum Total 2016 gestern & heute: zwölf Gigs in Bild und (manchmal) Ton

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Bilder – und Video-Clips – von insgesamt einem Dutzend Gigs in der zweiten Hälfte von 31. Bochum Total (auch Teile eins, zwei und drei eines Interviews mit dem Veranstalter und das Programm) mit insgesamt 700’000 Besuchern. Oben von gestern von Baru, The Shed, Normandie (mehr Bilder, auch von der Bühne, und ein weiteres Video), Die Exbirds, Max Prosa (mehr Bilder), Eat the Gun (viel mehr in diesem Extra-Album, ein Absatz hier und mehr Bilder) und Ida Gard, unten von heute von der Alex Mofa Gang, Christian Hirdes (der u.a. dieses, dieses und dieses Stück brachte), der Michael Falk Band, Kytes und Die Kassierer (mehr Bilder hier, hier und hier, derselbe Song aus anderer Perspektive gefilmt – und ein astronomischer Titel aus dem Album „Physik“):

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