Video gucken mit einem … TRS-80

In diesem Fall ein Modell von 1983 – köstlich …

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(DB) mobil bleibt astrophil

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Das Kundenmagazin der Deutschen Bahn überrascht immer wieder mit astronomischem Content, erst in der November-Ausgabe mit mehreren Seiten über das Dark Sky Reserve Westhavelland. Auch im Dezember-Heft gibt es wieder etwas: als 15. von 31. Empfehlungen in einem Winter-Spezial, sogar in der Einleitung angeteasert, wird diese Hotel-Sternwarte mit 42.5-cm-Astrograph empfohlen. Als Bonus noch der durch Hochnebel extrem gedämpfte Halbmond über dem Bochumer Planetarium:

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„Von der Idee zur Erkenntnis“ gastiert jetzt in Bonn

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Nach 2 1/2 Jahren Wanderschaft ist die Ausstellung der DFG mit 11 Projekten der Einzelförderung zu ihrer letzten Präsentation in Bonn angekommen: im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander König – wo sie zwischen all den ausgestopften Tieren aber ideal hinpasse, so dessen Direktor W. Wingele heute Abend bei der Eröffnung.

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Generalsekretärin D. Dzwonnek erfreute das Bonner Publikum mit der Ankündigung, dass die DFG per Satzung in Bonn bleiben werde …

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… was den anwesenden OB J. Nimptsch zu einem spontanen Statement veranlasste: Die Reise der Ausstellung von Berlin, wo sie im März 2012 erstmals im Reichstag zu sehen war, nach Bonn entspräche ja wohl genau ihrem Titel „von der Idee zur Erkenntnis“.

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Den Hauptvortrag hielt R. Menzel über das Project Robobee, wobei er die ‚vier Öffentlichkeiten‘ der Forschung – gruppenintern, historisch, im Wettstreit mit anderen Forschern und schließlich in der Breite – thematisierte. Sogar Papers gegen seine Hypothese von der mentalen Landkarte der Bienen gab es zu sehen, auch wenn sie natürlich falsch seien …

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In der kleinen Ausstellung selbst steht die Robobee (unten) gleich am Anfang; in der Mitte eine echte Biene mit Transponder, so dass per Radar verfolgt werden kann, wohin die vom Roboter angetänzelten Bienen flogen.

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Keine der 11 „Inseln“ hat etwas mit dem Weltraum zu tun – aber den gibt es dafür gleich mehrfach direkt nebenan in der gleichzeitig laufenden Sonderausstellung „Glanzlichter 2014“, wo der Sternenhimmel mehrere der ausgezeichneten Naturaufnahmen ziert. Gekrönt von S. Christmanns „Disco Antarctic Style“ mit Kaiserpinguinen in der Atkabucht unter dem Südlicht, 30 Sekunden bei ISO 800 und Blende 5.6 mit 14 mm Brennweite.

Kosmische Simulationen in Godesberg

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In einem bildgewaltigen Vortrag im Deutschen Museum in Bonn-Bad Godesberg diskutierte Volker Springel die großen kosmischen Simulationsrechungen von der ‚Millennium Simulation‘ von 2005 bis zum aktuellen Star ‚Illustris‘ von diesem Jahr – und schreckte dabei auch vor Differentialgleichungen der Hydrodynamik nicht zurück.

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Wie die dann im Rechner umgesetzt werden, visualisierten spektakuläre Animationen: oben von Voronoi-Tesselation während sich entwicklender Turbulenz an einer Strömung, bei der sich das Koordinatensystem ständig anpasst – und unten von turbulenter Durchmischung in einem scheinbar trivialen Fall, während sich der gelbe ‚Löffel‘ ganz gleichmäßig im Kreis bewegt. Genau das passiert beim Umrühren von Kaffee.

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Dämmerung über der Castroper

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Abendstimmung über der Castroper Straße in Bochum nebst junger Mondsichel – aufgenommen ohne kalte Nase aus dem Umgang des Planetariums durch die Glasfassade. Im Weitwinkelblick rechts die Synagoge; drei Bilder in größer gibt es auch hier, hier und hier. Und 1/4 Stunde später sah’s dann so aus, angedeuteter Erdschein inklusive:

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Und wieder: Abschiednehmen von der (ehemals) riesigen Fleckengruppe

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Aufnahmen vom Planetarium Bochum aus kurz nach 9 Uhr (oben) und nach 13 Uhr bei bester Transparenz, mit „Superzoom“-Kamera durch SoFi-Brillen mit einen metallbedampften Filter (oben) bzw. Black Polymer (original und in s/w umgerechnet) – hinter den s/w-Bildern stecken auch höher aufgelöste. Mit dem bloßen Auge ist durch die Brillen nun wieder nichts mehr zu erkennen, nachdem sich die vormals große Gruppe nun wieder dem Rand nähert.

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Tatort

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Hier im Kölner Hauptbahnhof wurde 48 Stunden zuvor ein Mann erstochen: Während die ersten Polizeiberichte hier und hier kaum Einzelheiten nennen, liefern auch Medienberichte wie hier, hier und hier kein schlüssiges Bild des Dramas. Jetzt ist der Tatort zu einem regelrechten Schrein geworden, der große Beklemmung auslöst – und die Kerzen werden nicht mehr ausgeblasen.

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Zuvor in Niederdollendorf ein weiterer Schnappschuss – durch ziemlich verzirrten Himmel – der beiden Fleckengruppen auf der schon tief stehenden Sonne.