Hurtig 2018 – 5. Nacht: endlich richtiges Polarlicht!

Tromsø geht immer … Alarmiert durch randnahes Grün auf den Allsky-Bildern zwei Stunden nördlich der Stadt das erste ordentliche – allerdings ruhige, ohne jeden Effekt im Stackplot – PL der Fahrt erwischt, zwar nicht hell aber für’s Auge auffällig und klar als Aurora zu erkennen. Aufnahmen zwischen 20:06 und 20:24 MEZ, parallel zu den Allsky-Sequenzen hier und hier, mit mehr als halbvollem Mond in Gegenrichtung (und Fotos der Besatzung hier und hier):

Hurtig 2018 – 5. Tag: nach Tromsø und den Berg hinauf

Wie man sich als Hurtigrutler die beste Aussicht von Tromsø verschafft:

  • Nordgehendes Schiff kommt gegen 14:15 MEZ an -> sofort an Land und nach rechts in die Sjøgata, in deren Fortsetzung sich vor „Peppes Pizza“ – Adresse Stortorget 2 – die Haltestelle der Line 26 Richtung „Pyramiden“ befindet.

  • Im Supermarkt „Narvesen“ genau gegenüber eine Buskarte für zwei Fahrten kaufen (NOK 60): viel günstiger als erst im Bus.

  • Mit dem Bus 26 – im Idealfall schon um 14:35 MEZ – bis zur Endstation Pyramiden, dort sitzen bleiben, es geht sofort weiter, dann (keine 10 Minuten nach der Abfahrt) bei „Fjellheisen“ aussteigen.

  • Ein paar Meter zurück gehen und über den Parkplatz links zur Talstation der Seilbahn Fjellheisen hoch gehen (oft glatt). Ticket am Schalter kaufen (NOK 190).

  • Abfahrten der Gondeln immer zur vollen und halben Stunde, idealerweise schon um 15:00 MEZ.

  • Nach Aussicht und Mini-Snack (ein Cappuccino = NOK 45, ein Rentier-Burger = NOK 210 …) wieder runter, Abfahrten erneut zur vollen und halben Stunde, z.B. um 16:00 MEZ.

  • An der Haltestelle die nächste 26 (über „Sentrum“) nehmen, kommen alle 20 Minuten oder häufiger. Man kann an der Eismeerkathedrale unterbrechen (Eintritt NOK 50; das Busticket gilt bei kurzem Aufenthalt weiter) oder direkt bis zur Innenstadt, Haltestelle „Torgcenteret“. Ohne Kathedrale ist man gegen 16:10, sonst spätestens 17:00 MEZ wieder zurück (von dort fahren alle paar Minuten Busse über die Brücke); das Schiff fährt um 18:30 MEZ ab.

Und das gibt es bei diesem Trip zu sehen, der Ende Januar bei einer Sonnendepression von ein paar Grad beginnt:

Oben angekommen ein ge-AutoStitch-tes Panorama (mit 4 bzw. 3 Bildern; in groß hier und hier) und Details in der ‚blauen Stunde‘:

Fortgeschrittenere Dämmerung (und siehe dieses Bild und die folgenden bei völliger Dunkelheit vor vier Jahren, mit schwachem Polarlicht als Bonus):

Wieder unten der Halbmond neben der Bergstation:

Und noch der erwähnte Zwischenstopp bei der Eiskirche:

Hurtig 2018 – 4. Nacht: Lofoten im Mondschein … und dann ein dickes Polarlicht hinter dicken Wolken

Der Halbmond und rechts die Nordlys, auf dem Weg nach Svolvær.

Daselbst Dagfinn Bakke in seiner Galerie sowie eine kuriose Hauswand, die im ‚eigenen‘ Licht und aus der Ferne (!) angeblitzt völlig anders erscheint.

Abfahrt von Svolvær …

… und Eintritt in den Raftsund, mit untergehendem Mond.

Und dann erzwingen Bilder aus Tromso wie dieses zu Testaufnahmen trotz dichter Wolken – schon für’s Auge glimmt es da (hier zwischen ca. 0:30 und 0:50 MEZ) deutlich, und für die Kamera ist das strukturlose Grün extrem klar:

Und auch zwei Stunden später immer noch diffuses grünes Glühen – in alle Himmelsrichtungen:

Und der zugehörige Stackplot (Pfeil = 2:00 MEZ am 25.1.) mit in der Tat länger anhaltender Aktivität:

Hurtig 2018 – 4. Tag: jenseits des Polarkreises

Drei Stunden nach Überquerung des Polarkreises das bekannte Ritual vor spektakulärer Kulisse …

… und bei der Einfahrt in Bodø eine kleine Ecke des Aurora-Wandgemäldes und bei einer Busfahrt ein Denkmal, das sie erst in Bergen nicht haben wollten und dann auf dem Kopf stehend aufstellten (inzwischen korrigiert). Ziel natürlich der Saltstraumen, wo wie erwartet vom tollen Strudel nichts zu sehen ist, dafür aber viel Landschaft (im Album mit den großen Bildern mehr) – und Eiderenten in Paket:

Hurtig 2018 – 3. Tag: Trondheim / Rockheim & der Leuchtturm

In Trondheim Begegnung mit der Kong Harald, über der es vor knapp sechs Jahren besonders intensiv geleuchtet hatte.

Seit kurzem ist das Rockheim schon ab 10 statt 11 Uhr geöffnet und damit endlich Hurtigruten-geeignet.

Passage an der Insel Munkholmen und Blick zurück auf Trondheim (bei leichtem Schneefall).

Miesmuschel-Verköstigung an Deck bei der Passage des üblichen Leuchtturms Kjeungskjær fyr (größere Bilder in anderer Auswahl, auch von einer Kurzvisite auf der Lofoten):

Hurtig 2018 – 2. Nacht: frühes Polarlicht!

Nach Alarm durch die Crew ein klares PL-Signal in einer Wolkenlücke (des ansonsten komplett zugezogenen Himmels) im Norden – hier vom Deck 6 aus gesehen. Weitere Aufnahmen (die beste größer) – und eine „Positionsbestimmung“; Farstad liegt auf 63.0° Nord 7.2° Ost – von Deck 5:

Und wie der norwegische Stackplot der Magnetometer zeigt (Marken alle Stunden, Pfeil = 22:00 MEZ), fiel die hellste Aktivität genau mit einem starken Ausschlag im Norden zusammen:

Hurtig 2018 – 1. Tag: Bergen und wieder weg

Massig ESA-Werbung im Flughafen Schiphol in Amsterdam.

Ankunft in Bergen (das neuerdings an sich selbst zu zweifeln scheint, während es sich gerade einen x-mal größeren Flughafen verpasst hat) und nach fast exakt einem Jahr erneut auf die Richard With – und Abfahrt, auf die Minute genau (ausgewählte Bilder in groß):

2 Sekunden bei Blende 2.8 und ISO 100

10 Sekunden bei Blende 8 und ISO 100

1/2 Sekunde bei Blende 3.3 und ISO 1600

1/1.6 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 1600

1/8 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 1600

1/5 Sekunde bei Blende 3.1 und ISO 800

1/3.2 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 800

4 (oben) bzw. 3.2 Sekunden (unten) bei Blende 2.8 und ISO 200: