Eine 30-jährige Suche kommt zum Erfolg …

Vor rund 30 Jahren sah ich in in Bonn auf dem im CV des damaligen Leiters aber sonst kaum im Web (doch immerhin in dieser Arbeit auf den Seiten 34 und 117) erwähnten „experi & nixperi“-Festival das bizarre Werk „Aus den Algen“ mit einer in einem See versenkten Super-8-Rolle – und nachdem lange so gut wie nichts darüber online zu finden war, habe ich heute den Film hier entdeckt! Die ‚Misshandlung‘ von Filmmaterial war bei dem Produktions-Kollektiv „Schmelzfilm“ der Modus Operandi, die auch zu dem obigen Werk beitrug: Laut diesem schlauen Buch wird sowas ‚autogenerativer Film‘ genannt. Und ist heute gar Forschungsgegenstand: In dieser Arbeit von 2009 algt es auf den Seiten 161-162 (PDF: 167/8), in diesem Paper von 2015 auf Seite 8. Einer aus dem Kollektiv setzt die Techniken anderweitig weiter ein – und der Algen-Macher Jürgen Reble ist dem Experimentalfilm treu geblieben und auch dem wüsten Umgang mit Filmmaterial. Zum Beispiel bei der Materia Obscura mit Mikroaufnahmen sich verändernden Films, die überdies von Dunkler Materie inspiriert ist:

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