Heavy Metal bei den Bonner Mineralogen

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Im Mineralogischen Museum der Uni Bonn wird mit der Ausstellung „Heavy Metal: Minen – Minerale – Metalle“ der neu gestaltete Lagerstätten-Saal eröffnet (oben Renate Schumacher beim Festvortrag, unten das wie immer bei den Mineralogen reich gedeckte Buffet) – und es ist erstaunlich, wie viele Exponate und Informationen …

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… in diesen einen Raum von der Größe eines Wohnzimmers gepackt worden sind, der jetzt zur permanenten Ausstellung gehört: Hier könnte man sich studenlang aufhalten und mit detailliertem auzuleihendem Begleitmaterial gleich noch länger.

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Zum Beispiel die Demonstration, wieviel Gestein es braucht, um 3 Gramm Gold zu gewinnen – die andererseits wiederum reichen, um die Fläche oben mit Blattgold zu versehen.

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Manganit aus dem Harz und ein Stahlkännchen, die überwiegende Verwendung von Mangan in der Stahlproduktion symbolisierend.

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Nierig-traubiger Psilomelan, ein anderes Manganerz alias Schwarzer Glaskopf, dahinter die stalaktitische Form.

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Hinten links Erythrin alias Kobaltblüte, davor kobaltblaue Porzellanglasur, hinten rechts Nickelmagnetkies, davor eine Nickelbrille.

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Typische Präsentation einer bestimmten Gruppe von Metallen und ihrer typischen Verwendung, hier Zinn und Wolfram – dessen (frühere) Verwendung als Glühfäden die World at Night rechts symbolisiert, einer der ganz wenigen Weltraumbezüge. (Bei den anderen geht es um Raumfahrttechnik.)

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Kristalle für Festkörperlaser aus seltenen Erden: von links aus Erbium, Holmium, Neodym und Yttrium, letzteres dotiert mit Cer, Thulium und Holmium.

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Hinten ein NiobTantalPegmatit, vorne ein zerlegtes Mobiltelefon, das zu 25% aus Metallen besteht, darunter auch diesen beiden.

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Spektakuläre Demonstration der Fluoreszenz von Mineralien in einer kleinen Dunkelkammer, in der der Besucher nach Belieben UV-Licht zweier verschiedener Wellenlängen oder weißes Licht einschalten kann.

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Eine weitere interaktive Station, bei der gleich große Aluminium-, Kupfer- und Wolfram-Quader angehoben werdne können (in weiteren dürfen Mineralien gefühlt und Metallplatten zerkratzt werden).

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Synthetische Wismutkristalle und eine medizinische Wismutsalzlösung.

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Sphalerit (Zinkblende) mit Chalcopyrit (Kupferkies) und Quarz.

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Silberhaltiger Galenit (Bleiglanz) mit Siderit (Eisenspat) und wieder Quarz.

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Cerussit aus einer Kluft in Sandstein.

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Banderz mit Galerit und Sphalerit in Quarz.

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Kokardenerz (Ringelerz) aus Sphalerit, Baryt und Calcit um ein Gneisfragment.

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Torbernit (Kupferuranglimmer) – radioaktivitätshalber in einem Safe mit dickem Bleisglasfenster, zusammen mit einem Fläschchen aus Uranglas.

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Silberreiches Freigold aus Rumänien.

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Malachit (o.l.) und diverse anderefarbenfrohe Kupfer-Verbindungen.

Zuvor war am Rande des Busbahnhofs noch das Ende einer Aktion des Lokalfunks zu bestaunen, für die ein Blasorchester herum gefahren wurde:

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