Nachdenken über … den Mond

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So stand er viertel nach sieben am Himmel über Witten-Herbede, 1/4 Stunde nach Sonnenuntergang, über einer Dachkante, die genau der Horizontalen entsprach. Und obwohl die Sonne bereits 2 1/2 Grad unter dem Horizont stand, war der „Dreiviertelmond“ so gekippt, also ob die Sonne von oben rechts auf die Kugel scheinen würde, ein ‚Phänomen‘, das auch schon gestern auffällig gewesen war. Vermutliche – offensichtliche? – Erklärung der vermeintlichen Mondphasen-Fehlfunktion: Die Elongation ist bereits deutlich größer als 90° (nämlich 129°), und der Großkreis, der den Mond – dessen Phase (81% beleuchtet) er genau mittig schneiden muß – und die Sonne verbindet, steigt vom 17° hoch stehenden Mond aus gehend zunächst noch höher, bevor er viel weiter rechts unter den Horizont taucht. Dass das ’normal‘ ist, kann man sich klar machen, wenn man sich mental viel weiter nach Süden begibt, bis zum Äquator: Hier ginge besagter Großkreis sogar nahe am Zenit vorbei, und die Orientierung des zunehmenden Mondes wäre völlig ‚falsch‘.

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Ein Gedanke zu “Nachdenken über … den Mond

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